Neues von Emilio

Zu Hause!

22.5.2012

Zwei Monate nach dem letzten Blog-Eintrag gibt es heute endlich wieder eine Nachricht von Emilio.

Ein klein wenig Normalität – ein neues Leben

Nach gut neun Wochen non-stop Aufenthalt im luxuriösen Zimmer der Transplantationsstation wurde Emilio letzte Woche nach einer kurzen Eingewöhnungsphase (tagsüber zu Hause, nachts in der Klinik) nach Hause entlassen. Er ist nun schon wieder ein paar Tage zu Hause mit seinen Eltern und genießt jeden Augenblick.
Nach dieser langen Zeit, die er im Krankenhausalltag verbracht hat, war es für ihn und seine Eltern wie der Beginn eines neuen Lebens, gemeinsam zu Hause sein zu können. Nun fehlt nur noch die Rückkehr von Emilios Schwester, um wieder ein klein wenig Normalität in das Familienleben zu bekommen.

Ein kleines Wunder

ist es, daß Emilio durch die gesamte Zeit ohne nennenswerte Komplikationen (Entzündungen, Infekte, schwere Immunreaktionen etc.) gekommen ist. Dafür sind wir unendlich dankbar.
Wie er das Ganze gemacht hat, wie er immer geduldig war und uns sowie den Mitarbeitern der Station viel Kraft und Freude bereitet hat durch seine positive und charmante Art und was er damit zurückgibt fällt schwer zu beschreiben.

Ein kleiner Einblick

Emilio hat in der Zeit insgesamt zwei Transplantationen erhalten.
Da durch den Aufruf kein Fremdspender gefunden wurde erhielt er die Transplantationen von seiner Mama.
Glücklicherweise haben für diese sogenannte Haplo-Ident Transplantation beide Elternteile gepasst. In diesem Fall wird bei Kindern in seinem Alter die Mutter als Spenderin vorgezogen, da die Immunsysteme bereits einen gewissen Kontakt hatten.
Sein Körper hat beide Transplantationen abgestoßen, das bedeutet, daß sein Blutbildendes System trotz vorheriger enorm starker chemischer Behandlung die Oberhand behalten hat.
Dies ist eine recht seltener Verlauf, aber eben eine der vielen möglichen Varianten, wie es nach einer Transplantation weitergehen kann.

Das lässt uns mit der Frage: was soll weiter geschehen?

Ein klein wenig Kraft und Hoffnung

Wir haben in den letzten Monaten unzählige tapfere Kinder und Eltern kennengelernt, die alle auf ihre Weise mit ihren Sorgen und ihren jeweiligen Situationen umgehen müssen. Vor Einigen können wir nur den Hut ziehen und uns tief verneigen, weil sie sich, ihren Eltern bzw. ihren Kindern gegenüber – je nach Situation – jeden Tag aufs Neue unendlich viel Geduld, Kraft, Hoffnung und Liebe entgegenbringen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen anderen Eltern bedanken, die uns mit ihrer Wärme und ihrem Zuspruch auf der Station und anderswo in den Gesprächen mit ihnen so viel gegeben haben. Wir hoffen, daß auch wir ein wenig dazu beigetragen haben, vieles von dem was man tagtäglich erlebt ein klein wenig erträglicher zu machen.
Ebenso gilt auch unser Dank allen Ärzten, Schwestern und Pflegern der Transplantationsstation. Es ist für viele Außenstehende kaum zu ermessen, was Sie jeden Tag an 365 Tagen im Jahr zu leisten bereit sind. Es sind die wertvollsten Dienste, die man in dieser oder irgendeiner anderen Gesellschaft erbringen kann: für andere Menschen zu sorgen und sie zu pflegen.

Emilio zu Hause

Emilio zu Hause

Kurzmeldung

21.5.2012

Emilio geht es soweit sehr gut, ein ausführlicher Bericht soll diese Woche noch hier erscheinen.

Stammzellenspende

21.03.2012

Es ist vollbracht! Letzten Mittwoch am 14.03.2012 gegen 13:00 liefen die Stammzellen bei Emilio ein (siehe Hintergrund - der rote Beutel).
Bis heute (Tag 7) gibt es keine nennenswerte Komplikation. Emilio geht es also den Umständen entsprechend weiterhin sehr gut.

Dadaaaaaa! :)
Während im Hintergrund die Stammzellen einlaufen: Kuckuck...

Danke an die Sponsoren

18.02.2012

Soeben haben wir eine Liste der Sponsoren der Aktion begonnen. Die Liste ist noch unvollständig, bitte melden Sie sich über das Kontaktformular falls Sie noch nicht genannt sind.

Emilio sagt Danke

13.02.2012

Wir waren überwältigt von der riesigen und überaus herzlichen Anteilnahme. Unermüdlich wurde Blut abgenommen für die Typisierung, Kinder geschminkt, Kuchen verkauft und Leute "verarztet". Gleichzeitig haben Helfer noch mit Flugblättern in der eisigen Kälte auf der Prager Straße auf die Aktion aufmerksam gemacht.

Ganz besonders möchten wir uns bei den unermüdlichen Helfern aller Altersgruppen bedanken, die uns den ganzen Tag zur Seite gestanden haben und dabei immer ihr ehrliches Lächeln behalten haben.

Für uns entstand der Eindruck, als ob jeder Dresdner mindestens einmal da war für einen Händedruck oder ein liebes Wort.

Emilio sagt Danke

Emilio geht es den Umständen entsprechend gut, gemeinsam warten wir jetzt gespannt auf die Ergebnisse der Laboruntersuchungen und hoffen, dass ein potentieller Spender dabei ist.

Wir Euch werden hier an dieser Stelle so gut es uns möglich ist auf dem Laufenden halten. Näheres erfahrt ihr per Email oder wenn Ihr uns anschreibt.

Außerdem werden wir in den nächsten Tagen noch ein paar Bilder von der Aktion hier veröffentlichen.